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Sebaceous Filaments: Was kann man dagegen tun?

  • 3 Minuten Lesezeit

Sebaceous Filaments: Was kann man dagegen tun?

Was sind Sebaceous Filaments?

Sebaceous Filaments werden im Deutschen auch Talgfaden oder Follikel-Filamente genannt, denn es handelt sich um eine Ansammlung von Talg und abgestorbenen Hautzellen in den Poren. Sie besitzen eine fadenähnliche Form und erscheinen auf der Hautoberfläche grau, weiß oder farblos. Talgfäden sind ein natürlicher und funktioneller Teil der Follikel- bzw. Porenstruktur der Haut.

Die Haut produziert Öl (Talg), um die Haut zu pflegen, Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren und um sie vor Umwelteinflüssen zu schützen. Talgdrüsenfilamente spielen hierbei eine wichtige Rolle, denn sie leiten den Talg an die Hautoberfläche.

Mitesser oder Sebaceous Filaments: Was ist der Unterschied?

Es ist einer Übersicht mit dem Unterschied von Sebaceous Filaments und Mitessern zu sehen.

Sebaceous Filaments und Mitesser werden oft miteinander verwechselt, denn beide sehen aus wie schwarze Punkte und sind Ablagerungen von Hautzellen wie auch Talg in den Poren. Auch treten beide typischerweise an denselben Stellen des Gesichts auf (Nase, Wangen, Kinn). Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Mitesser gehen im Gegensatz zu Sebaceous Filaments mit Entzündungen einher und stehen oft im Zusammenhang mit Akne.

Auch wenn äußerlich betrachtet Ähnlichkeiten vorhanden sind, ist der Mitesser wie ein Pfropfen geformt und besitzt in der Regel eine weitere Öffnung als der Talgfaden. Zudem sind Mitesser meist dunkler, denn oxidiertes Melanin verleiht ihnen ihre charakteristische schwarze Farbe.

Was tun gegen Sebaceous Filaments?

Da Talgfäden ein natürlicher Bestandteil der Haut sind, den wir alle besitzen, kannst du sie nie komplett loswerden. Doch es gibt gute Möglichkeiten das Aussehen der Poren sowie der Sebaceous Filaments durch die entsprechende Hautpflege zu reduzieren.

Menschen mit öliger Haut haben wahrscheinlicher größere Poren mit sichtbareren Talgfäden, weil ihre Talgdrüsen mehr Öl produzieren, dies ist genetisch festgelegt. Trotzdem gibt es Wirkstoffe und Methoden, die eine übermäßige Talgproduktion ausgleichen.

Warum du die Talgfilamente nicht ausdrücken solltest

Das Ausdrücken der Filamente scheint vorübergehend eine Lösung zu bieten, doch tatsächlich richtet man meist mehr Schaden damit an. Denn dies kann Vernarbungen wie auch Entzündungen verursachen, die dann wieder zu Pickeln werden können. Darüber hinaus werden sich die Filamente erneut bilden und das bei Menschen mit öliger Haut bereits innerhalb eines Monats.

Morgendliche Reinigung

Über Nacht kann sich auf der Haut sehr viel Öl bilden, wodurch es besonders bei öliger Haut ratsam sein kann, sein Gesicht am Morgen mit einem milden Gesichtsreiniger zu waschen. So wird das überschüssiges Öl und Schweiß der Nacht entfernt. Ein Reiniger mit milden Tensiden ist völlig ausreichend, denn auch dieser kann effektiv reinigen.

Die Haut hingegen mit einem harschen Reiniger gezielt auszutrocknen, kann die natürliche Schutzbarriere der Haut beeinträchtigen und zu dehydrierter, feuchtigkeitsarmer Haut führen. Ein zu harter Reiniger zu verwenden resultiert oftmals darin, dass ölige Hauttypen nicht nur wie intendiert überschüssiges Öl entfernen, sondern auch den Feuchtigkeitshaushalt der Haut beschädigen.

Salicylsäure/ BHA

Salicylsäure, auch Beta-Hydroxysäure (BHA) genannt, peelt die Hautoberfläche, aber sie gelangt aufgrund ihrer öl-liebenden Eigenschaft auch in die Poren. Dies kann die Ablagerungen in den Poren lösen und so das Erscheinungsbild von Filamenten reduzieren. Es hilft außerdem bei Mitessern sowie Pickeln und wirkt entzündungshemmend.

Anfänger sollten mit einer geringen Konzentration von Salicylsäure und einer Anwendungshäufigkeit von 1 bis 3 Mal in der Woche starten. Wird dies von der Haut gut vertragen, kann die Häufigkeit der Anwendungen und die Konzentration langsam gesteigert werden.

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Retinol oder Retinoid

Retinol (Vitamin A) und andere Formen von Retinoid unterstützen die Regulation der natürlichen Talgproduktion und helfen, das Aussehen von Poren zu reduzieren. Auch bei diesem Wirkstoff rät sich ein langsamer Einstieg mit niedriger Konzentration und geringer wöchentlicher Anwendungshäufigkeit. Da dieser Inhaltsstoff die Haut empfindlicher gegenüber UV-Strahlung macht, sollte er nur in Kombination mit täglichem Sonnenschutz von 50 SPF angewendet werden.

Niacinamid

Niacinamid hilft wie Retinol bei der Regulierung der Talgproduktion, doch wird meist besser vertragen und erfordert keine Eingewöhnungszeit. Eine Konzentration von 2 - 5 % gilt hier als empfehlenswert. Niacinamid kann in der Regel ein bis zweimal täglich angewendet werden. Dieser Wirkstoff bietet sich besonders bei empfindlicher, zu Rötungen neigender Haut an.

Tonerdemasken

Kaolin und Bentonite in Tonerdemasken entfernt überschüssiges Öl auf der Haut und können so eine tolle Ergänzung deiner Pflegeroutine sein. Viele dieser Masken enthalten zudem hautberuhigende Inhaltsstoffe und reduzieren sichtbar die Öligkeit über den Tag entlang. Auch wenn der Effekt dieser Masken nur vorübergehend ist, können sie eine tolle Möglichkeit zur Tiefenentspannung bieten.

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Sonnenschutz

UV-Strahlung ist mitverantwortlich für den Abbau von Kollagen in der Haut, das für Straffheit und Elastizität der Haut sorgt. So kann wiederholte Sonneneinstrahlung die Poren aufgrund fehlender Festigkeit größer und weiter werden lassen, wodurch der Talgfaden in der Pore sichtbarer wirkt. Dies ist ein weiterer Grund, warum das tägliche Tragen von Sonnenschutz mit ausreichendem UVA- und UVB-Schutz essenziell ist. Stört dich ein leichter weißer Film nicht, dann empfiehlt sich ein mineralischer Sonnenschutz mit Zinkoxid, denn dieses besitzt eine öl-reduzierende Wirkung. Selbstverständlich, solltest du demnach das Sonnenbaden streichen und starke Mittagssonne, wenn möglich, vermeiden.

Titelbild von Angela Roma

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